Gyula Julius Sebő

Unternehmer, Erfinder – Gründer der Marke Julius-K9®, Schriftsteller, Musiker

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Wie hat es der Mensch von der auf der Erde hautnah zu bewundernden ersten Lichtquelle, vom Feuer, bis zum ersten künstlichen Licht gebracht? Was für ein Zusammenhang besteht zwischen der Sehnsucht des Menschen nach Licht (Beleuchtung) und der Tierwelt?  Wie wurde aus den vom Menschen erschaffenen modernsten Beleuchtungsmittel eine alltäglich getragene Ausrüstung für unsere Lieblinge?

Sehe ich mal von der Theorie ab, nach der parallel zum Menschen auf der Erde schon eine entwickelte Zivilisation existierte, die im Leben unserer Ahnen geheimnisvolle Erscheinungen, ja sogar Lichteffekte hätte produzieren können, dann war eindeutig das Feuer die erste Beleuchtung in unserem Leben, der erste Lichtschein in der Nacht. Es ist natürlich möglich, dass uns schon vor der Benutzung des Feuers ein winziges Tier mit dem Schein glimmender Asche, ein Vorfahr des Glühwürmchens, aufgefallen ist, der leuchtete.

War es so, dann kamen die Kämpfer bestimmt sehr aufgewühlt mit den ersten gefangenen Exemplaren zu ihrem Zauberer, von ihm eine Erklärung für dieses geheimnisvolle Wesen erwartend. Aber wer weiß das schon?! Vielleicht gehörte die Übergabe eines Glühwürmchenschmucks aus Edelstein zum Ritual der ersten Brautwerbung, da dieses im Morgenschein nur noch wie eine nicht sonderlich vertrauenserweckende Art Wurm aussah. War es so, dann gab das Geschenk höchstgelungen das damals nicht gerade übertrieben höfliche, von Zeit zu Zeit aufflackernde Interesse der Männer (Männchen) an den Frauen wieder.

Aber Spaß beiseite, man kann wohl sicher davon ausgehen, dass die Fähigkeit einiger außerordentlicher Lebewesen zu leuchten unsere Vorfahren mit Bewunderung erfüllte. Leicht können wir uns vorstellen, wie die Menschen später am schon „gezähmten“ Feuer, beim Schein des Lagerfeuers saßen, für die dieses Ereignis mit der Mahlzeit verbunden das wichtigste Ritual des Tages war. Ganz sicher hat gerade der Schein des Lagerfeuers ihre Aufmerksamkeit damals auf eine heutzutage alltäglich anmutende Erscheinung lenken können. Der Duft des auf dem Feuer gebratenen Fleischs, der kilometerweit wahrzunehmen ist, lockte die Vorfahren des Hundes in die Nähe des Lagers, und bestimmt war der Schrecken unter den Kriegern und Frauen groß, als sie aus dem dunklen Gestrüpp dämonisch glänzende Augenpaare anleuchteten.  Der Feuerschein spiegelte sich in den Augen der Hunde auf eine Weise wider, die der Mensch noch nie zuvor gesehen hatte.

Vielleicht aus Angst hat damals unser Vorfahr den ersten Knochen vor die bedrohlichen Augenpaare geworfen und damit die Freundschaft zwischen Mensch und Hund besiegelt. Sollte es so gewesen sein, dann ist dies die einzige Freundschaft zwischen Mensch und Tier, die wir dem Feuer zu verdanken haben.  Auch der Mensch profitierte von der Beziehung, denn von da an bewachten Hunde über zehntausende von Jahren seinen Schlaf. Damit, es sei dahingestellt, ob zu unserem Verhängnis oder zu unserem Ruhm, gaben wir uns aber nicht zufrieden, denn uns ist das „Das gibt es“ nicht genug, wir brauchen auch das „Warum?“.
Denn „wir äffen unsere menschliche Überlegenheit betonend die Tiere nach“.
Wir erforschten also lange, lange Zeit das Geheimnis der leuchtenden Augenpaare und der wie Funken glimmenden Glühwürmchen, bis ein Erfinder namens Tesla die erste menschliche Siedlung fast so hell wie die Sonne ausleuchtete. Damit schienen wir bereits die Perfektion der Tierwelt, die sich in Jahrtausenden herauskristallisiert hat, überflügelt zu haben, gerieten aber tatsächlich auf einen Holzweg, der im Wesentlichen aus der ständigen Entwicklung und der Dienstbarmachung immer neuer Energiequellen für den Menschen besteht.  Die Folge dessen ist die vollständige Umgestaltung der Biosphäre der Erde, die Zerstörung der Natur.
Beim Schein der ersten Lampen sitzend konnten wir noch nicht ahnen, dass man die Entwicklung der Technik genauso wenig rückgängig machen kann wie das Altern unseres Körpers.
Der Hund gehört zu unseren Gefährten unter den Tieren, die die vielen Errungenschaften und zahlreichen Annehmlichkeiten der Zivilisation mit uns zusammen genießen können oder nolens volens zu deren Nutznießer werden. So erreichte eine der von Tesla auf den Weg gebrachten Lampen auch die Hunde. Denn so kam es nämlich dazu, dass ein deutscher Erfinder namens Peter Goeden 1927 ein Hundegeschirr entwickelte, an dem als Lichtquelle eine Glühbirne und mindestens eine Batterie in der entsprechenden Größe angebracht waren. Vielleicht hat die aussichtslose Lage der im Ersten Weltkrieg verletzten blinden oder sehbehinderten Verwundeten den Erfinder zu Konstruktion dieses Gerätes bewogen.

Die Idee des „leuchtenden Hundes“ war mindestens 60 Jahre ihrer Zeit voraus. Die Ausleuchtung des Hundes eines sehbehinderten Menschen und damit seine Sichtbarmachung zeugen von einer außerordentlich fortschrittlichen Denkweise, aber dennoch waren nicht die damalige Geschwindigkeit der öffentlichen Verkehrsmittel und vielleicht die Akzeptanz des Hundes als helfenden (und leuchtenden) Gefährten der Grund für weitere Entwicklungen. Und zwar in dem Maße nicht, dass die für Menschen bestimmten elektrischen Signale und Lichtquellen, deren Zweck darin besteht, Aufmerksamkeit zu erregen und bei Gefahr auf sie aufmerksam zu machen, erst Jahrzehnte später auch im Straßenverkehr eingeführt wurden.

Zu einer bedeutenden Entwicklung von Hundegeschirren, die auch zur Befestigung von Lampen geeignet waren, und zwar oft mit hausgemachten Lösungen, kam es im Zweiten Weltkrieg. Anstelle von Lichtquellen wurden aber mit der Beriemung Munitionsnachschub, Verbandsmittel und manchmal Sprengstoffe an den Hunden befestigt.  Einen bedeutenden Anteil der unter die Kategorie Arbeitshund fallenden Hunde und in erster Linie deutsche Schäferhunde wurden in Deutschland von der Kriegsmaschinerie geschluckt. Die Tiere wurden, wenn es sich so ergab, mit Gewalt bei ihren Eigentümern beschlagnahmt und in den Dienst der deutschen Armee genommen.
Es hinterließ bei mir einen bitteren Beigeschmack, als mir die Tatsache bewusst wurde, dass eigentlich der Blutzoll von zehntausenden bei der deutschen Armee Wehrdienst leistenden Hunden die Wiege der europäischen Herstellung und Massenproduktion von Hundeausrüstungen war.

Mit dem Ende des Krieges, nach dem Wiederaufbau der Ämter, schufen die Erfinder die vergangenen Jahre zusammenfassend solche authentische Lösungen – nun mehr ausschließlich für friedliche Zwecke – die unsere Lieblinge zum Beispiel auch bei Nacht gut sichtbar machten.
So entstanden die ersten leuchtenden Halsbänder, deren Qualität und Verarbeitung schon Ende des 19. Jahrhunderts ähnlich gut war wie bei der für Menschen hergestellten Kleidung bzw. Elektrogeräten.
Das Ausmaß des Abbaus des Rückstandes in diesem Bereich zeigt sehr gut, wie sehr der Hund als Gefährte, Familienmitglied oder gerade als Kollege in der Gesellschaft akzeptiert ist.

Die Erfinder und Hersteller gehen heutzutage zu Recht davon aus, dass Hundehalter für ihre Lieblinge die modernste, absolut wasserabweisende, leuchtende Warnkleidung mit hoher Sichtbarkeit oder Winterkleid in skikleidungsähnlicher Qualität kaufen. Koste es, was es wolle! Das Geschäft schlug anfangs ein wie ein Bombe. Der Markt wurde von für Hunde gedachten Reproduktionen der menschlichen Sportkleidung und technischen Ausrüstung überschwemmt.
Was die Elektronik betrifft, die die bescheidene, aber zur guten Sichtbarkeit nötige Beleuchtung ermöglicht, so konnte ich bei jeder der leicht zu beschaffenden (natürlich im Fernen Osten hergestellten) Importwaren feststellen, dass die an der Hundeausrüstung zu befestigende elektronische Einheit niemals deren wasserabweisende Ausführung garantiert, obwohl auf unterschiedlichen Gebieten der Industrie selbst bei einer einfachen Fernbedienung schon dafür perfekt funktionierende Lösungen gefunden worden sind. So wurde der größte Teil der Hundeausrüstungen in einer Ramsch produzierenden Massenproduktion hergestellt, denn die teure Elektronik und die Batterie gehen beim Kontakt mit Wasser schnell kaputt.  Trotzdem ist es möglich, ideenreiche und verhältnismäßig haltbare Produkte zu kaufen.
Ebenfalls durch die „Anpassung“ einer für menschliche Kleidung bestimmten Entwicklung ist der beste Typ eines leuchtenden Halsbandes entstanden. Ein Herr namens Oliver Gellhaus hat in seinem 1995 in Deutschland eingereichten Patent die Lichtquellen in einen flexiblen, das Licht weiterleitenden Kunststoff eingebaut und damit einen heutzutage schon auf vielen Gebieten angewandten, sensationellen Lichteffekt erzielt. Die heutzutage als Schnürsenkel oder sogar als Hundehalsband erhältlichen, durch LED beleuchteten, Licht weiterleitenden Stangen garantieren hundertprozentig die gute Sichtbarkeit und sind auch als Designelement nicht zu vernachlässigen.  Durch einen Textil-Schutzbezug bedeckt, lässt sie sich bequem am Hals des Hundes tragen und leuchtet mit gleichmäßig verteilter Leuchtkraft. Den Autofahrer, der beim Anblick eines solchen „leuchtenden“ Hundes nicht auf die Bremse tritt, gibt es nicht.
Natürlich möchte auch Julius-k9 nicht auf diesem Gebiet zurückbleiben, und so bereiten wir uns auf die Zeit des Jahres, wenn es früh dunkel wird, vor.  Anstelle der weithin bekannten, mit Klettverschluss zu befestigenden Seitenaufschriften unserer Hundegeschirre bringen wir in klettbaren Taschen eine LED-Elektronik unter, die mit ihrem starken Schein schon von Weitem die Reisenden auf unsere Lieblinge aufmerksam macht. Falls die Batterie leer ist, kann die Fähigkeit des neonfarbigen Hundegeschirrs, zu fluoreszieren, zu phosphoreszieren und Licht zu reflektieren das Leben unseres Hundes retten. Ich denke all dies zusammengenommen bietet sich den Betrachtern ein ebenso „dämonisches Licht“ wie damals bei den leuchtenden Hundeaugenpaaren um das Feuer herum. Denn man kennt sie ja! Noch aus der Urzeit…

Julius Sebő -K9


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